Die neuen Wirtschaftsdaten sind da

Liebe Leser,

Wie Sie vielleicht wissen, wurde Island von der Finanzkrise mit am heftigsten erwischt. Die Banken haben in der Vergangenheit arglos Kunden Geld verliehen und solange die Immobilienpreise stiegen und das ganze System nicht zusammenbrach, hat das auch wunderbar funktioniert.

Das Kartenhaus ist aber vor wenigen Monaten lautstark zusammengebrochen und die Trümmer liegen noch überall herum. Bankeninsolvenzen, verunsicherte Bürger die ihr Geld abheben wollten und einiges mehr waren die Folgen. Natürlich hat auch die Isländische Krone darunter gelitten.
kartenhausNach den Kapriolen der Isländischen Krone will die Isländische Notenbank den Handel wieder stabilisieren. Die Restriktionen, die aufgelegt worden waren, werden wieder schrittweise gelockert.
Ich gehe aber davon aus, dass die wegfallenden Stützungen, die Krone fürs erste weiter Absinken lassen werden. Erst wenn die Devisenhändler wieder merken, dass die isländische Wirtschaft an Stärke gewinnt, wird es zu einer festeren Krone kommen.

Was ist mit den ökonomischen Daten?

Meiner Meinung nach werden die kommenden Monate entscheidend sein. Wenn sich die ökonomischen Basisdaten wieder verbessern, wird die Isländische Krone ein Comeback erleben.
Davon gehe ich auch aus, weil in der Währung schon alle schlechten Nachrichten eingepreist sind.
Die Notenbank Islands untermauert meine Einschätzung, da sie weder Stützungskäufe tätigen möchte, noch die Leitzinsen erhöhen, um neues Geld ins Land zu bringen.

Dies ist daher für uns von entscheidender Bedeutung, da die Währungshüter Islands an ihre Währung glauben und einer positiven Zukunft entgegenblicken. Somit ist der richtige positive Background für die Isländische Krone geschaffen. Wir als Devisentrader können daher schon bald eine Longposition eröffnen.

Wirtschaftsdaten

Montags werden selten wichtige Wirtschaftsdaten verkündet. Anders heute Abend. Achten Sie daher auf Ihre Investments um 20.45. Zu dieser Uhrzeit spricht der FED-Chef Bernanke. Dabei wird er zur aktuellen Lage seine Einschätzung abgeben und könnte weitere Leitzinssenkungen aufgrund der Finanzkrise andeuten. Dies würde zu Schwankungen in allen Währungen führen, die den US-Dollar im Währungspaar haben. Passen Sie daher vor allem auf den EUR/USD auf. Dies Szenario wird den Euro beflügeln und den Dollar abwerten lassen.

Heute wurden um 16.00 Uhr die Zahlen zum Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht. Der Index notierte mit 36,2% etwas tiefer als erwartet, aber trotzallem im Rahmen der Ankündigung. Es war daher, trotz der Wichtigkeit des Indexes, für die Börse ein unspektakuläres Ergebnis. So führte die Veröffentlichung zu keinen überraschenden Schwankungen im Devisenmarkt.

Also nicht vergessen: Rede des FED-Vorsitzenden um 20.45 Uhr!

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag.

Ihr
Robert